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Parkinson: Ursachen

Mögliche Entstehungsgründe & Wissenschaft

Vor mehr als 200 Jahren hat ein britischer Arzt die Parkinsonkrankheit erstmals beschrieben. Die Wissenschaft hat im Laufe der Zeit eine ganze Reihe an Erkenntnissen gewonnen.

Für die Behandlung der Symptome gibt es Erfolg versprechende Ansätze. Bei der Frage nach den Ursachen bleiben bis heute viele Fragen offen.

Krankheitsverläufe mit unklarer Ursache werden unter der Bezeichnung idiopathisches Parkinsonsyndrom zusammengefasst.

Vielversprechende Forschungsergebnisse in jüngster Vergangenheit machen den Weg frei für Therapien, die nicht nur auf die Bekämpfung der Symptome ausgerichtet sind, sondern auch die Ursachen ins Auge fassen.

Betroffene können weiter aktiv am Leben teilnehmen und sind durch die Erkrankung im Alltag kaum eingeschränkt. Dennoch gilt Morbus Parkinson weiterhin als eine unheilbare Krankheit.

Dr. med. Thomas Vaterrodt

Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine der häufigsten das Nervensystem betreffenden Erkrankungen. Die Bezeichnung ist auf James Parkinson zurückzuführen.

Der englische Arzt beschrieb die Symptome Anfang des 19. Jahrhunderts ausführlich und bezeichnete die Krankheit damals als „Shaking Palsy“, Schüttellähmung.

Diese Bezeichnung wurde längst widerlegt. Bei Morbus Parkinson handelt es sich nicht um eine Lähmung, sondern um eine Bewegungsstörung.

Morbus Parkinson hat einen langsamen Verlauf und beschränkt sich auf bestimmte Areale des Gehirns. In diesen Bereichen können Nervenzellen absterben und einen Mangel am Botenstoff Dopamin bewirken. Diesen Stoff braucht der Körper, um Bewegungsabläufe steuern zu können.

In den letzten Jahren wurden in der Parkinsontherapie bahnbrechende Fortschritte erzielt. Mithilfe von Dopaminagonisten oder der tiefen Hirnstimulation lassen sich die Symptome der Erkrankung gut behandeln.

Neuronen und Nervensystem

Wie entsteht die Krankheit Parkinson?

Morbus Parkinson wird durch Veränderungen im Nervensystem ausgelöst.

Erste Symptome entstehen, wenn bereits ein Großteil an Dopamin-produzierenden Nervenzellen abgestorben ist.

Die beschriebenen Veränderungen spielen sich in der als Substantia nigra bezeichneten Region des Gehirns ab. Dort sind circa 400.000 Zellen vorhanden. Diese nehmen nach der Geburt eine dunkle Farbe an.

Daher wird oft von der „schwarzen Substanz“ gesprochen.

Während unseres Lebens sterben diese Zellen nach und nach ab. Ein gesunder Mensch verliert pro Jahr etwa 2.400 davon. Bei Parkinsonpatienten beschleunigt sich dieser Prozess.

Bis sich erste motorische Symptome zeigen, sind bereits über 60 Prozent der Zellen in der Substantia nigra nicht mehr vorhanden.

Was sagt die Wissenschaft zur Entstehung von Parkinson?

Mit der Entstehung von Parkinson beschäftigen sich verschiedene neue Klärungsansätze. So hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie, kurz DGN, mit einer Mitteilung für Aufsehen gesorgt. In einer Studie wurde gezeigt, dass Patienten, bei denen wegen einer anderen Erkrankung die Durchtrennung eines bestimmten Nervs der eine Verbindung zwischen Bauch und Gehirn herstellt, durchgeführt wurde, seltener an Parkinson erkrankten.

Ein Zusammenhang zwischen dem Verdauungssystem und dem Gehirn wurde bereits vermehrt diskutiert.

Die These wird durch in Skandinavien durchgeführte Studien untermauert. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der Zeitschrift „Neurology“ dargelegt. Damit könnte sich die Entstehung von Parkinson zum Teil im Verdauungssystem abspielen. Dies könnte zukünftig Auswirkungen auf die Behandlung von Parkinson haben und neue Therapieansätze erschließen.

Studien stellen vermehrt auch Thesen infrage und zeigen auf, dass die Forschung längst nicht abgeschlossen ist. So wurde bislang davon ausgegangen, dass bei der Entstehung von Parkinson das Eiweiß alpha-Synuclein eine wichtige Rolle spielt. Verklumpt das Eiweiß, kann es zu Ablagerungen in den Nervenzellen kommen. Diese sogenannten Lewy-Körperchen wurden als Verursacher des vermehrten Zelltodes im Gehirn betrachtet.

An der Universität in Basel ist es nun erstmals gelungen, das Eiweiß im Reagenzglas zu erzeugen und durch atomare Auflösung abzubilden. Die Sichtbarmachung des künstlichen alpha-Synucleins gab dem Team von Prof. Henning Stahlberg jedoch Rätsel auf. 

Bei angeborenen Formen von Parkinson können Gendefekte im entsprechenden Eiweiß nachgewiesen werden. Es wird angenommen, dass diese Mutationen dazu führen, dass sich das Eiweiß falsch faltet und so die beschriebenen Ablagerungen entstehen. 

Beim Versuch offenbarte sich jedoch eine Eiweißstruktur, die durch die Genmutation nicht gebildet werden kann. Die Mutationen waren im Versuch sogar so gelagert, dass sie die entsprechende Struktur sogar behindern und somit eigentlich vor Parkinson schützen müssten. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Die Wissenschaftler an der Uni Basel vermuten nun, dass als Auslöser auch eine andere Proteinform infrage kommen könnte.

Hoffnung macht auch eine Studie, die an der Uniklinik in Hamburg-Eppendorf durchgeführt wurde. Damit Nervenzellen im Gehirn ihre Funktion erfüllen, benötigen sie fortlaufende Signale. Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Neurobiologie ist es in Zusammenarbeit mit einem Forscher-Team der Universitäten in Hamburg und Bochum nun gelungen, einen neuen Signalweg zu finden, welcher Nervenzellen überleben lässt. 

Damit gilt es, die bisherige Ursachenforschung zu überdenken und gleichzeitig die Entwicklung neuer Therapie-Formen voranzutreiben, so die Wissenschaftler der Hamburger Uniklinik. 

Die Dopamin-produzierenden Nervenzellen benötigen große Mengen an Energie. Diese wird hauptsächlich von den Mitochondrien zur Verfügung gestellt. Die Funktionsweise dieser kleinen Zellkraftwerke wird wiederum durch ein komplexes Protein-Netzwerk abgesichert. 

Bei einigen Parkinsonpatienten wurde eine Veränderung des Proteins Parkin nachgewiesen. Parkin ist unverzichtbar für die Funktionsweise der Mitochondrien. Damit gehen die Hamburger Wissenschaftler davon aus, dass Parkin als Auslöser von Parkinson eine Rolle spielt.

Parkin wird benötigt, um unter Stress geratene Zellen zu schützen. Ähnlich arbeitet ein Rezeptor namens Ret/GDNF. Entsprechende Erkenntnisse wurden im Jahr 2015 im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht. Parkin und Ret bewirken die Stimulation der Mitochondrien und sind anscheinend in der Lage, sich dabei gegenseitig die Arbeit abzunehmen. 

Zukünftig sollen beide Wirkmechanismen noch näher untersucht werden. Bislang ist davon auszugehen, dass sich durch die Stimulation des Ret-Rezeptors das Überleben der dopaminergen Nervenzellen sichern lassen könnte.

Die größten Erfolge versprechen sich die Wissenschaftler bei Patienten im Anfangsstadium der Erkrankung. Weitere Studien in Kooperation mit einem Forscherteam der Bochumer Ruhr-Universität sind geplant. 

Parkinson und Bewegung

Welche Einflüsse kann es bei der Entstehung von Parkinson geben?

Wir müssen zunächst zwei Formen von Parkinson unterscheiden. Neben dem Parkinsonsyndrom mit ungeklärten Ursachen können beim symptomatischen Parkinsonsyndrom einige Auslöser definiert werden.

Dazu zählen beispielsweise

  • Vorerkrankungen
  • Medikamente
  • Umwelteinflüsse

Im Folgenden stellen wir Dir verschiedene Faktoren vor, die einen möglichen Einfluss auf die Entstehung von Parkinson nehmen können.

Alter

Ein vermehrtes Auftreten der Erkrankung wird bei Personen zwischen dem 50. und 80. Lebensjahr beobachtet. Rein statistisch gesehen erkrankten die meisten Menschen im Alter zwischen 58 und 62 Jahren an Parkinson.

Durchschnittlich erkranken von 100.000 Deutschen zwischen 100 und 200 Menschen. In der Altersgruppe ab 50 Jahren steigt diese Zahl auf 1.800 Personen. Nur etwa zehn Prozent der Erkrankten sind 40 Jahre oder jünger.

Da die Erkrankung nur langsam fortschreitet und Jahrzehnte vergehen können, bis sich erste Symptome zeigen, ist eine mögliche hohe Dunkelziffer nicht auszuschließen.

Medikamente

Die Medikamenteneinnahme nimmt Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Dies kann auch Auswirkungen auf die Dopamin-Produktion im Gehirn haben.

Diese Medikamente kommen dafür infrage: 

  • Neuroleptika
  • Medikamente gegen Bluthochdruck
  • Medikamente gegen Brechreiz
  • Kalzium-Antagonisten
  • Valproinsäure
  • Lithium

Genetik

Dass die Gene beim Auftreten von Parkinson als Ursache infrage kommen, ist selten. Der Anteil liegt bei etwa fünf Prozent. Meist tritt die Krankheit nach wie vor sporadisch auf und es lässt sich keine erkennbare Ursache finden. Eine Vererbung kommt nur selten in Betracht.

Parkinson kann erblich sein, wenn in der Familie mehr als ein weiterer Krankheitsfall vorkommt.

Besonders bei jungen Parkinsonpatienten ist die Wahrscheinlichkeit einer genetischen Veranlagung meist größer.

Stress

Oxidativer Stress kann zu Zellschäden führen. Dies ist bei zahlreichen Erkrankungen der Fall. Forscher in den USA haben dies nun auch für Morbus Parkinson bestätigt.

Es wurden entsprechende Tierversuche durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse können neue Therapiemöglichkeiten erschließen und damit zumindest einer bestimmten Gruppe von Parkinsonpatienten helfen.

Umweltfaktoren

Auch Umweltfaktoren können Parkinson auslösen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies bestimmte Metalle und Pestizide betrifft.

Mit dieser These haben sich jüngst Wissenschaftler der Universität in Göttingen befasst. Sie fanden heraus, dass Kupfer Einfluss auf das Protein alpha-Synuclein nehmen kann.

Vorerkrankungen

Bestimmte Erkrankungen können ebenfalls Parkinsonsymptome auslösen:

  • Gehirnverletzungen
  • Gehirnentzündungen
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • Unterfunktion der Schilddrüse
  • Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Morbus Wilson
  • Gehirntumor

Davon abzugrenzen sind die verschiedenen Formen der Parkinsonsyndrome. Diese treten meist bei älteren Menschen auf und besitzen eine ähnliche Symptomatik, jedoch andere Ursachen.

Als häufigste Form gilt das vaskuläre Parkinsonsyndrom. Dabei sind die Blutgefäße des Gehirns von Arteriosklerose betroffen. In den Gefäßwänden lagern sich Kalk, Blutfette und Bindegewebe ab. Ursachen für diese Erkrankung sind Bluthochdruck, Diabetes oder Herzrhythmusstörungen.

In der „schwarzen Substanz“ des Gehirns kann es zu kleinen und oft vom Patienten nicht bemerkten Schlaganfällen kommen, welche die Gehirnzellen absterben lassen.

Kann ich die Entstehung von Parkinson beeinflussen?

Wir wissen bereits, dass es verschiedene Ansätze gibt, um die biochemischen Prozesse, die im Gehirn ablaufen zu verstehen und damit den Ursachen von Parkinson auf den Grund zu gehen. Warum die Gehirnzellen absterben, kann bis heute nicht einstimmig beantwortet werden. Es wird davon ausgegangen, dass verschiedene Faktoren ausschlaggebend sind.

Daher kann die Entstehung der Erkrankung nicht oder nur bedingt beeinflusst werden. Zumindest indirekt lässt sich auf äußere Faktoren, die Parkinson verursachen können, Einfluss nehmen. So sollten Menschen, die Parkinsonsymptome unter Neuroleptikaeinnahme entwickeln eine Therapieänderung mit ihrem Arzt besprechen. 

Wird der ungeschützte Kontakt mit Chemikalien und Giftstoffen vermieden, kann das Erkrankungsrisiko ebenfalls gesenkt werden. Bei Aktivitäten in Sport und Freizeit ist der Kopf besonders zu schützen.

Eine besondere Gefährdung kann bei Kampfsportarten bestehen. Auch beim Rad- oder Skifahren solltest Du Deinen Kopf mit einem Helm vor möglichen Gewalteinwirkungen schützen.

Im Fachmagazin „Science“ ist in diesem Zusammenhang eine interessante Erkenntnis aufgetaucht. Forscher kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass gängige Asthma-Medikamente das Parkinsonrisiko senken können.

Die Rede ist von Beta2-Adrenozeptor-Agonisten. Im Versuch wurde festgestellt, dass Beta2 die Verklumpung von Eiweiß in der „schwarzen Substanz“ des Gehirns hemmen kann.

Ausgewertet wurden Daten von vier Millionen Norwegern, welche über elf Jahre beobachtet wurden. Durch die Einnahme des Asthmamittels Salbutamol ließ sich das Parkinsonrisiko um 0,66 Prozent senken.

Diese Erkenntnisse werden als bedeutsam eingestuft, könnten doch in naher Zukunft gängige Asthmamittel die Therapie im frühen Stadium unterstützen.

Ein Meilenstein für die Parkinsonforschung wurde im Jahr 2017 von Neurowissenschaftlern aus Würzburg und Marburg gesetzt. Den Forschern gelang es, bei Personen, die unter einer REM-Schlafverhaltensstörung leiden, einen Risikofaktor für das Auftreten von Parkinson durch alpha-Synuclein in der Haut, nachzuweisen.

Damit könnte ein einfacher Hauttest ausreichen, um die Parkinsonerkrankung lange vor ihrem Ausbruch festzustellen. Klinische Studien für spezifische Medikamente sind im Gespräch.

Wie erkenne ich, ob ich an Parkinson erkrankt bin?

Parkinson lässt sich von einem Laien nicht auf den ersten Blick erkennen. Die Erkrankung tarnt sich durch eine Reihe eher untypischer Symptome. Dazu zählen allgemeine Müdigkeit und Abgeschlagenheit oder Schlafstörungen.

Auch fallen gewisse Störungen in der Feinmotorik auf. So können das Schreiben, das Kämmen der Haare oder das Binden von Schnürsenkeln Probleme bereiten.

Anzeichen einer Erkrankung können folgende Symptome sein:

  • Verlangsamung der Bewegungen 
  • Schwierigkeiten beim Ausführen von Bewegungen
  • Verkürzung der Schritte
  • Verminderung von spontanen Bewegungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Muskelsteifheit
  • Zittern im Ruhezustand 

Die genannten Anzeichen gelten als Hauptsymptome einer Parkinsonerkrankung.

Allerdings können diese Punkte ebenfalls als Frühwarnsymptome wahrgenommen werden:

  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Sprechstörungen
  • Depressionen 
  • Ängste
  • Verkrampfungen der Augenlider
  • Blasenprobleme
  • Erektionsstörungen
  • Verstopfung
  • Schwindel

Neben diesen Symptomen gibt es noch viele weitere Anzeichen, die für die Erkrankung nicht typisch sind, aber dennoch darauf hindeuten können. Daher ist es wichtig, Deinen Körper gut zu kennen und genau zu beobachten. Bemerkst Du Anzeichen, die über einen längeren Zeitraum anhalten, solltest Du einen Arzt aufsuchen.

Kommen Parkinsonerkrankungen in Deiner Familie vor, solltest Du dies dem Arzt mitteilen. Auch, wenn die Symptome zunächst vielleicht eine andere Störung oder Erkrankung vermuten lassen, kann das von Bedeutung sein.

Über die Verbindung zwischen Verdauungssystem und Gehirn haben wir bereits gesprochen. Daher können auch Magendrücken, Sodbrennen oder andere Verdauungsstörungen ein Hinweis auf eine mögliche Erkrankung sein.

Etliche Menschen leiden zudem unter Schlafproblemen. Träumst Du besonders intensiv und trittst im Schlaf wie wild um Dich, kann dies auf den für Parkinson typischen „Gewaltschlaf“ hindeuten.

Die Parkinsonerkrankung ist seit mehr als 200 Jahren bekannt. Die Wissenschaft ist bis heute zu zahlreichen Erkenntnissen gekommen, die die Symptome der Erkrankung gut behandeln lassen. Die Ursachen für das Absterben der Gehirnzellen sind jedoch bislang nicht eindeutig zu bestimmen. Es gibt verschiedene Ansätze. 

Nur bei einem kleinen Teil der Parkinsonpatienten sind genetische Ursachen oder Vorerkrankungen der Auslöser. Es wird weiterhin zentraler Gegenstand der Parkinsonforschung sein, nach den Ursachen zu suchen und daraus therapeutische Ansätze zu gewinnen, die besonders jungen Menschen, die an Parkinson erkranken eine Perspektive bieten können.

Fazit

Text überarbeitet und freigegeben/geprüft durch:

Dr. med. Thomas Vaterrodt
Chefarzt Neurologische Klinik

SHG-Kliniken Sonnenberg
Sonnenbergstraße, 66119 Saarbrücken

Quellen und Referenzen

  1. www.parkinson-aktuell.de
  2. www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org
  3. www.parkinson-gesellschaft.de
  4. www.aerztezeitung.de
  5. www.gesundheitsforschung-bmbf.de

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