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Ernährung bei Parkinson

Ernährung bei Parkinson: Worauf gilt es zu achten?

Essen und Trinken zählen zu unseren Grundbedürfnissen.

Im Krankheitsfall ist es besonders wichtig, den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen und die Ernährung den individuellen Gegebenheiten anzupassen.

Du wirst Parkinson mit keiner Diät besiegen können. Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch unerlässlich, um Gesundheit und Wohlbefinden aufrechtzuerhalten. Neben der medikamentösen Behandlung oder den angezeigten operativen Methoden ist eine angepasste Ernährung eine wichtige Säule der Parkinson-Therapie.

Bei allen Anpassungen der Ernährung und der Nahrungsfrequenz ist der Abstand zwischen L-Dopa Medikation und Nahrungsaufnahme von 1h Stunde zu beachten.

Eiweißfreie Zwischenmahlzeiten sind hiervon nicht betroffen.

Die spezielle Parkinson-Diät gibt es nicht. Jeder Betroffene ist angehalten, auf seine Ernährung selbst zu achten und eine ballaststoffreiche und ausgewogene Mischkost zu sich zu nehmen.

Dr. med. Thomas Vaterrodt

Ernährung und Parkinson: Auf diese Besonderheiten solltest du als Patient achten

Das Krankheitsbild von Parkinson ist von einer allgemeinen Verlangsamung gekennzeichnet. Diese bezieht sich auch auf den Magen- und Darmbereich. Auch durch die Einnahme von Medikamenten kann es zu Verdauungsstörungen kommen.

Verlängern sich die Transportzeiten des Nahrungsbreis, hat dies negative Folgen für die Gesundheit. Völlegefühl, Magendruck und Verstopfung können die Folge sein.

Eine verzögerte Verdauung wirkt sich auch hinderlich auf die Wirkung der verabreichten Medikamente aus. Diese gelangen nur verzögert in den Blutkreislauf.

Die spezielle Parkinson-Diät gibt es nicht. Jeder Betroffene ist angehalten, auf seine Ernährung selbst zu achten und eine ballaststoffreiche und ausgewogene Mischkost zu sich zu nehmen.

Welche Probleme können bei Parkinson-Patienten auftreten?

Durch die auftretende Symptomatik der Erkrankung ist der Körper stark beansprucht. Dadurch wird vermehrt Energie verbraucht, welche über eine regelmäßige und vollwertige Ernährung dem Körper wieder zugeführt werden muss.

Dem entgegen steht die Tatsache, dass viele Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit Problemen bei der Nahrungsaufnahme zu kämpfen haben.

Die Motorik ist eingeschränkt und zusätzlich erschweren Schluckbeschwerden das Essen. Betroffene haben wenig Appetit und es kann schnell zu Ernährungsdefiziten kommen.

Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch bei Parkinson besonders wichtig. Dabei spielt neben der Zusammensetzung der Nahrung auch die Häufigkeit der Mahlzeiten eine Rolle.

Da bei Parkinson auch ein Teil des Nervensystems in Mitleidenschaft gezogen sein, welcher für die Regulierung der inneren Organe zuständig ist, kann es zu Verdauungsbeschwerden, Kreislaufstörungen oder vermehrtem Harndrang kommen.

Durch die verminderte Darmaktivität entstehen Stuhlverhärtungen. Dem häufigen Bedürfnis, die Blase zu entleeren steht der erschwerte Toilettengang durch die verlangsamte Beweglichkeit gegenüber.

Im Einzelnen kommt es zu folgenden Problemen.

Gesunde Fette

Gewichtsverlust

Dem vermehrten Energiebedarf stehen die bereits erwähnten Ernährungsprobleme gegenüber. Wer dieses Defizit nicht ausgleicht, wird zunehmend an Gewicht verlieren.

Obwohl der Appetit deutlich herabgesetzt ist und das Essen Schwierigkeiten bereitet, müsste theoretisch mehr Nahrung aufgenommen werden.

Es gibt einige Möglichkeiten, um die Nahrung energiereich zu gestalten:

  • Gemüsegerichte eindicken
  • Pflanzenöle verwenden
  • Sahne verwenden
  • unverdünnte Säfte zu sich nehmen

Täglich solltest Du pro Kilogramm Körpergewicht circa 25 bis 30 Kalorien zu Dir nehmen. Wer unter Bewegungsstörungen leidet, sollte diese Menge noch aufstocken. Der Energieverbrauch ist bei einer vorliegenden Dyskinesie deutlich höher. Du solltest auf die zugeführten Nährstoffe achten.

Der Anteil zwischen Kohlenhydraten und Proteinen sollte mindestens 4:1 betragen, noch besser ist ein Verhältnis von 5:1. Die tägliche Protein-Aufnahme sollte pro Kilogramm Körpergewicht circa 0,8 Gramm betragen.

Fühlst Du Dich von großen Portionen schnell erschlagen, favorisiere mehrere kleine Mahlzeiten und gönn Dir hin und wieder über den Tag verteilt einen Snack. Iss zu festen Zeiten, dies hilft Dir, keine Mahlzeit auszulassen und eine gewisse Struktur in Deine Essgewohnheiten zu bringen.

Die drei Hauptmahlzeiten sollten eingehalten werden. Hier wird vollwertig und ausreichend gegessen. Zwischen den Mahlzeiten dürfen süße oder herzhafte Snacks verzehrt werden. Dabei kann auf Obst und Gemüse, Joghurt, Käse, Schokolade oder Nüsse gesetzt werden. Es sollten im Wechsel magere und fette Produkte konsumiert werden. So können sich Vollmilch mit fettarmem Quark abwechseln oder Du nimmst Vollfettkäse und mageres Fleisch zu dir. Damit wird die Verdauung entlastet.

Damit Dir nicht buchstäblich der Appetit vergeht, setze auf eine abwechslungsreiche Ernährung. Auf dem Speiseplan dürfen Fleisch und Fisch, Vollkornprodukte, Eier und auch Süßigkeiten und Backwaren stehen. Auch vegetarische Speisen liefern Energie.

Damit es nicht langweilig wird, variiere die Beilagen.

Mangelndes Geschmacksempfinden

Bei Geschmacksstörungen empfinden Parkinson-Patienten die Speisen als fad und geschmackslos. Mit dem Nachlassen des Geschmacksempfindens schwindet auch der Appetit. Damit das Essen wenigstens nach etwas schmeckt, wird häufig zum Salzstreuer gegriffen. Ein vermehrter Salzkonsum ist jedoch eine Belastung für den Körper.

Das Geschmacksempfinden lässt sich anregen, wenn Du auf das Würzen mit frischen Kräutern zurückgreifst.

Besonders aromatische Kräuter sind:

  • Schnittlauch
  • Knoblauch
  • Chili
  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Thymian
  • Rosmarin

Frische Kräuter werden nicht mitgekocht, sondern den Speisen vor dem Servieren zugegeben. Wenn im fortgeschrittenen Krankheitsstadium das Schlucken Probleme bereitet, sollten die genannte Gewürze fein gemahlen zugeben werden. Damit können Reizhusten und Verschlucken verhindert werden.

Mundtrockenheit

Ein trockener Mund kann die Nahrungsaufnahme behindern und das Schlucken erschweren. Trinke Mineralwasser oder ungesüßte Tees in kleinen Schlucken, auch zu den Mahlzeiten.

Das Lutschen von Bonbons regt den Speichelfluss ebenfalls an. Eine ähnliche Wirkung kann mit Kaugummi erzielt werden.

Bei Mundtrockenheit ist auch eine entsprechende Mundhygiene wichtig. Putze Dir nicht nur gründlich die Zähne, sondern entferne auch von der Zunge Ablagerungen und Bakterien.

Kau- und Schluckbeschwerden

Zur Symptomatik der Parkinson-Erkrankung zählt eine als Dysphagie bezeichnete Schluckstörung. Allerdings ist nicht jeder Patient davon betroffen. Dabei kommt es beim Essen vermehrt zum Verschlucken und einem damit verbundenen Hustenreiz.

Gelangen Speisereste vermehrt in die Lunge, kann dies zu einer Lungenentzündung führen. Wer davon betroffen ist, sollte sich Zeit zum Essen nehmen und sich auf die Nahrungsaufnahme konzentrieren. Das Essen sollte nur in aufrechter Position eingenommen werden. Der Kopf darf dabei nicht in den Nacken gelegt werden. Zu dünne Suppen führen leicht zum Verschlucken. Bereite Dir daher besser cremige Suppen zu oder greife auf breiige bis feste Nahrung zurück.

Beim Essen von Fleisch, Fisch und anderen festen Nahrungsbestandteilen sollte darauf geachtet werden, dass die Konsistenz nicht zu faserig ist. Das Schlucken wird durch die Zugabe von gebundenen Saucen erleichtert.

Brot lässt sich häufig besonders schwer schlucken. Einfacher zu essen sind weiche Brötchen. Du kannst auch die Rinde vom Brot entfernen oder zum Frühstück alternativ auf Quark oder Joghurt zurückgreifen. Eine warme Mahlzeit kann bei fortgeschrittener Dysphagie gestampft oder püriert werden. Durch die Zugabe von Sauce oder Brühe wird das im Mixer zerkleinerte Essen sämiger und kann besser geschluckt werden.

Entgegen der allgemeinen Ernährungstipps sollten Parkinson-Patienten, die unter Schluckbeschwerden leiden, zu jeder Mahlzeit ausreichend trinken. Leicht angedickte Getränke sind zu bevorzugen, damit das Verschlucken vermieden wird.

Logotherapeuten können Dir Übungen zeigen und Techniken beibringen, die zu einer Reduzierung der Schluckstörungen führen.

Verstopfung

Eine träge Verdauung führt zu Verstopfung. Drei von vier Parkinson-Patienten sind davon betroffen. Eine Verlangsamung der Darmtätigkeit kann ebenso die Ursache sein, wie eine Störung im Bereich des Beckenbodens vorliegen kann. Zu Verstopfung kann es auch bei jüngeren Parkinson-Patienten kommen.

Gegen Verstopfung hilft eine ballaststoffreiche Ernährung. Du solltest vermehrt Kartoffeln, Getreideprodukte, Obst und Gemüse zu Dir nehmen. Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und viel Bewegung können die Darmtätigkeit ebenso anregen.

Täglich sollten 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Neben Mineralwasser eignen sich auch Tees und Säfte. Bewegung ist im Rahmen der individuellen Gegebenheiten in den Tagesablauf zu integrieren. Wer keinen Ausdauersport betreiben kann, sollte sich zumindest vornehmen, täglich mindestens eine halbe Stunde spazieren zu gehen oder leichte Gymnastik zu machen.

Ist der Konsum von Alkohol sinnvoll?

Einige Patienten berichten, dass der Konsum von Alkohol die Neigung zum Zittern reduziert. Von Selbstversuchen wird jedoch dringend abgeraten.

Alkohol kann abhängig machen. Vermehrter Alkoholkonsum löst selbst bei gesunden Menschen negative Reaktionen aus. Die Koordinationsfähigkeit lässt zunehmend nach und auch an der langsamen und undeutlichen Sprache ist nicht zu überhören, dass Alkohol im Spiel war.

Wer erkrankungsbedingt bereits diese Symptome kennt, sollte keinen Alkohol trinken. Durch regelmäßigen Alkoholkonsum können Wechselwirkungen mit den eingenommenen Medikamenten auftreten.

Allgemein spricht nichts gegen ein Glas Bier oder Wein, welches Du Dir zu besonderen Anlässen gönnst.

Was sollte ich bei der Einnahme von Tabletten in Zusammenhang mit meiner Ernährung beachten?

Levodopa (L-Dopa) ist das am häufigsten verordnete Medikament in der Parkinson-Therapie. Wer L-Dopa einnimmt, muss in Zusammenhang mit der Ernährung einiges beachten. Proteine verringern die Aufnahme des Wirkstoffes im Körper.

Um die Wirkungsweise nicht zu beeinträchtigen, ist L-Dopa eine Stunde vor oder zwei Stunden nach der eiweißreichen Nahrung einzunehmen.

Das Medikament wirkt besser, wenn die Einnahme auf nüchternen Magen erfolgt. Bei einigen Patienten kommt es bei der Einnahme von L-Dopa zu Übelkeit. Dem kann entgegengewirkt werden, wenn bei der Einnahme ein Stück Trockenbrot oder Keks gekaut wird.

Der Verzehr von Grapefruits ist bei einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme möglichst zu vermeiden. Die Wirkung ist allgemein bekannt und nicht auf im Rahmen der Parkinson-Therapie verordnete Medikamente beschränkt. Die Grapefruit beeinflusst die Enzyme der Leber. Dadurch kann sich die Wirkung der Medizin verstärken oder abschwächen.

Werden Tabletten oder Kapseln eingenommen, müssen diese einen langen Weg zurücklegen, bis die Wirkstoffe ins Gehirn gelangen und dort gezielt wirken können. Um diesen Prozess zu beschleunigen, sind Medikamente mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.

Dadurch wird der Weg des Medikaments durch Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm erleichtert und der Wirkstoff kann durch die Darmwand schnell ins Blut abgegeben werden.

Tipps: Diese Tipps und Ernährungsformen helfen Parkinson-Patienten im Alltag

Bislang fehlt es an wissenschaftlichen Erkenntnissen, wonach eine bestimmte Ernährungsform positiven Einfluss auf die Parkinson-Erkrankung nimmt. Dennoch solltest Du einiges beachten, damit dein Körper alle Nährstoffe erhält und gut versorgt ist.

Da die Gefahr des Gewichtsverlustes weit größer ist als eine mögliche Gewichtsabnahme. Ist auf eine regelmäßige, ausgewogene Ernährung zu achten. Spezielle Ernährungspläne sind nicht erforderlich.

Ausgewogene Nährstoffversorgung

Eine ausgewogene Ernährung bei Parkinson unterscheidet sich nicht von den allgemeinen Ratschlägen für gesunde Menschen. Regelmäßig sind Obst und Gemüse auf den Speisezettel zu setzen. Die darin enthaltenen Vitamine, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffe beugen Ermüdungserscheinungen vor und tragen zum Wohlbefinden bei.

Frischkost lässt sich vielfältig zubereiten und kann als Salat, Gemüse, Suppe oder Kompott auf den Tisch kommen. Obst und Gemüse beeinflussen die Hirnaktivität positiv und beugen Schwäche und Ermüdungserscheinungen vor. Dabei ist besonders auf die Vitamine D und B12 zu achten.

Der tägliche Bedarf an Kalzium liegt bei circa 1.000 Milligramm. Die Kalzium-Versorgung ist bei Parkinson-Patienten besonders wichtig. Der Mineralstoff hält die Knochen stabil. Mit der Diagnose Parkinson erhöht sich auch die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken. Gesunde Knochen sind auch wichtig, um mögliche Stürze, zu denen es aufgrund der eingeschränkten Beweglichkeit kommen kann besser zu verkraften. Wertvolle Kalzium-Lieferanten sind Vollmilch, Käse, Quark oder Nüsse.

Viel trinken

Trinken ist für Parkinson-Patienten besonders wichtig, denn dadurch kann der Nahrungsbrei besser geschluckt und transportiert werden. Jüngere Menschen brauchen viel Flüssigkeit, wenn sie sich sportlich betätigen. Bei älteren Patienten ist die Gefahr der Dehydrierung groß.

Aufgrund eines verminderten Durstgefühls wird weniger getrunken. Einfluss auf den Wasserhaushalt hat auch unfreiwilliger Harnabgang infolge von Inkontinenz.

Achte darauf, täglich etwa zwei Liter Flüssigkeit zu Dir zu nehmen.

Mehrere kleinere Mahlzeiten

In jungen Jahren ist dies weniger relevant. Du bringst gesunden Appetit mit und dein Verdauungssystem ist intakt. Du kannst also wie gewohnt mehrere Hauptmahlzeiten zu Dir nehmen und über den Tag verteilt kleine Snacks verspeisen, die Dich zusätzlich mit Energie versorgen.

Ältere Betroffene bekommen zunehmend Probleme mit dem Essen. Der verminderte Geruchs- und Geschmackssinn und Schluckstörungen lassen die Nahrungsaufnahme mühselig werden. Hier ist es angebracht, auf mehrere kleine Mahlzeiten auszuweichen.

Diese ermüden den Patienten weniger schnell und erhalten die Lust am Essen. Es gilt in jedem Fall, eine Mangelernährung zu vermeiden. Diese schwächt das Immunsystem und beschleunigt den Krankheitsverlauf.

Empfohlen werden können sechs bis acht kleinere Mahlzeiten täglich. Gegessen werden sollte mit Bedacht, auch wenn es länger dauert. Kleine Pausen dürfen während der Mahlzeit eingelegt werden. Wichtig ist, die Nahrung gründlich zu kauen und nur kleine Mengen Nahrung in den Mund zu nehmen.

Viel Bewegung und Sport bei Parkinson

Bewegung hilft Parkinson-Patienten in Form zu bleiben.

Du kannst Dich mit Ausdauertraining und mit Kraftübungen fit halten. Junge Menschen dürfen sich gerne auspowern. Ältere Patienten müssen das Maß an Bewegung ihren Möglichkeiten anpassen. Keinesfalls sollte Sport überfordern. Doch auch wenn einige Bewegungen schwerer fallen als gewohnt, solltest Du Dich überwinden. Radfahren, Schwimmen, Gymnastik oder Wandern sind gute Möglichkeiten, seine Grenzen auszutesten und eine geeignete Trainingsart zu finden.

Die positiven Effekte sportlicher Betätigung bei Parkinson:

  • Steigerung der Muskelkraft
  • Anregung des Energiestoffwechsels
  • Verbesserung der Herztätigkeit
  • Verbesserung des Gleichgewichtssinns
  • Erhöhung der geistigen Fitness
  • Steigerung der Lebensqualität

Wer gezielt an seiner Standsicherheit arbeiten möchte, kombiniert Gleichgewichtstraining mit Kraftaufbau.

Werden die Beinmuskeln beim Widerstandstraining gezielt beansprucht, werden die Muskeln gestärkt und es kann ein nachhaltiger positiver Effekt beobachtet werden.

Sport treiben

Wer trainiert bleibt länger fitter und mobiler. Welche Sportart infrage kommt, ist abhängig vom jeweiligen Krankheitsstadium und der damit verbundenen körperlichen Einschränkungen.

Dr. med. Thomas Vaterrodt

Fazit

Parkinson-Patienten kann keine spezielle Diät oder Ernährungsform empfohlen werden. Dennoch gilt es, einige Ernährungsempfehlungen zu berücksichtigen.

Generell benötigst Du viel Energie und solltest eine ausgewogene und ballaststoffreiche Kost bevorzugen. Einer trägen Verdauung und der damit verbundenen Verstopfung kann eine frische Kost mit viel Obst und Gemüse entsprechen.

Während der L-Dopa-Therapie ist darauf zu achten, das Medikament mit einem ausreichenden Abstand vor oder nach den Mahlzeiten einzunehmen.

Kommt es im Laufe der Erkrankung zu Schluckstörungen, kommt es darauf an, langsam und bewusst zu essen, kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen und ausreichend zu trinken.

Text überarbeitet und freigegeben/geprüft durch:

Dr. med. Thomas Vaterrodt
Chefarzt Neurologische Klinik

SHG-Kliniken Sonnenberg
Sonnenbergstraße, 66119 Saarbrücken

Quellen und Referenzen

  1. www.morbus-parkinson-aktuell.de
  2. www.parkinson-selbsthilfe.at
  3. www.parkinsonfonds.de
  4. www.liebenswert-magazin.de
  5. www.gesundheitsinformation.de

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