Junge Parkinsonkranke Rheinland-Pfalz-Süd

Parkinson & Alltag

Parkinson · Die Krankheit

Jeder Laie, der den Begriff Parkinson hört, sieht vor seinem inneren Auge einen zitternden, älteren Menschen.

Doch die Vorstellung von Parkinson als Schüttellähmung ist trotz ihrer weiten Verbreitung in der Bevölkerung ein Irrglaube.

Die Symptome sind viel weit reichender und bedürfen im Vorfeld der Diagnose einer genauen Beobachtung und Untersuchung.

Nicht jeder Mensch, der an chronischem Zittern leidet, hat zwangsläufig Parkinson. Und auch der Umkehrschluss ist falsch – nicht jeden Menschen mit Parkinson kann man an ständigem Zittern erkennen.

Ein weiterer Trugschluss besteht darin, dass Parkinson nur bei älteren Menschen auftreten kann.

Um auch jungen Betroffenen die Chance zu geben, durch Früherkennung ein weitgehend normales Leben führen zu können, müssen diese Irrtümer aus den Köpfen verschwinden.

Immerhin leben in Deutschland zurzeit ungefähr 30.000 Menschen, die vor ihrem 40. Lebensjahr erfahren haben, dass sie an Parkinson erkrankt sind!

Früherkennungs-Check

Aufklärung von Fachpersonen und Schulen

Presseartikel

Gemeinsam Aktiv
Parkinson-Selbsthilfe

Flyer Termine 2018

Jung – Parkinson! Ein Widerspruch?

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Der erste Schock – die Diagnose

Zunächst ist die Diagnose Parkinson ein echter Schock – vor allem, wenn man diese, so wie Sie, in jungen Jahren erhält. Das fehlende Wissen darüber, was im eigenen Körper vorgeht kann sehr verunsichernd sein.

  • Neurotransmitter?
  • Substantia nigra?
  • Dopamin? 

Nie gehört …

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich einen umfassenden Überblick über die Krankheit und die möglichen Therapieformen verschaffen.

Denn nicht nur die Früherkennung, sondern auch ein sofortiger Therapiebeginn kann Ihnen helfen, trotz der Krankheit Ihr bisheriges Leben weitgehend unbeeinträchtigt fortzuführen.

Auch wenn Sie die Diagnose zunächst noch weit von sich schieben möchten, ist es wichtig, sich Schritt für Schritt mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.

Sowohl, was die medizinischen Fragen angeht, als auch, welche Bedeutung Parkinson für Ihr Leben, Ihre Familie und Ihr Umfeld haben kann.

News & Veranstaltungen

Therapieformen

Geforscht wird viel auf dem Gebiet der Parkinson-Erkrankung, doch eine Methode, die zur Heilung führt, wurde noch nicht gefunden.

Es ist wichtig, dass Sie, eben weil es noch keine Heilung gibt, über die bestehenden therapeutischen Möglichkeiten aufgeklärt sind.

Dabei kommt es vor allem auf die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Arzt an, denn welche therapeutische Maßnahme die erfolgreichste ist, wird immer eine individuelle Entscheidung sein.

Ziel der Behandlung ist immer eine Verringerung der Symptome, die Vermeidung von Begleiterkrankungen und der Erhalt der Lebensqualität.

Eine moderne Parkinson-Therapie kann dies gewährleisten. Sowohl über Medikamente als auch über begleitende Therapiemethoden, wie z. B. Physiotherapie, Logopädie (LSVT, LSVT-BIG), Ergotherapie, Entspannung und Psychotherapie.

Wir zwei versuchen meinen Bruder und Onkel durch das „echte“ Leben fit und aktiv weiterleben zu lassen. Er ist dabei, wenn es bei uns was zu renovieren gibt, und wir sind dabei, wenn die JuPas wieder was zu feiern haben!

Jens und Carlotta Lehmann

Das Leben geht weiter

Wenn der erste Schock nach der Diagnose überstanden ist, geht das eigentliche Leben mit der Krankheit los. Was kann man tun, wie geht es weiter, wie wird man den alltäglichen Anforderungen gerecht? Fragen über Fragen, denen man zunächst ratlos gegenübersteht.

Doch eine Krankheit wie Parkinson bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Lebensqualität gegen Null sinkt. Je nach Schwere der Symptome können Sie auch weiterhin aktiv Ihren bisherigen Freizeitbeschäftigungen nachgehen.

Vor allem Bewegung, um die sich vieles im Zusammenhang mit Parkinson dreht, sollte auch nach der Diagnose ein wichtiger Bestandteil Ihres Lebens sein.

Ein weiterer Baustein, um die Lebensqualität dauerhaft zu erhalten, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Initiative und Aktivität sind die Schlüsselwörter, wenn es darum geht Ihr neues, verändertes Leben zu gestalten. Nur wer sich den neuen Herausforderungen stellt, hat die Chance, sein Leben so zu gestalten, wie es unter den veränderten Bedingungen und Bedürfnissen zufriedenstellend ist.

Ein starker Wille legt dabei den Grundstein, auf den sich aufbauen lässt.

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