Junge Parkinsonkranke Rheinland-Pfalz-Süd

Wie toxische Proteine Parkinson auslösen können

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Ein Protein namens Alpha-Synuclein könnte ein Auslöser für die Entwicklung der Parkinsonerkrankung sein. Das berichten Wissenschaftler um die Erstautorin Giuliana Fusco vom Imperial College London und der University of Cambridge, England, in der Fachzeitschrift Science.

Man geht davon aus, dass weltweit mehr als 10 Millionen Menschen mit der Parkinson­krankheit leben. Obwohl sie oft erst nach dem 50. Lebensjahr auftritt, werden rund 10 Prozent der Parkinsonerkrankungen bei jüngeren Menschen diagnostiziert.

Zu den Symptomen, die sich langsam entwickeln und sich mit der Zeit verschlimmern, gehören Gleichgewichtsstörungen, Starrheit, Langsamkeit der Bewegung, Zittern und Probleme beim Sprechen und Schlucken. Forscher haben entdeckt, dass die Parkinson­krankheit auch Nicht-Dopamin-Hirnzellen beeinflusst, was erklären kann, warum die Krankheit oft Symptome aufweist, die nichts mit Bewegung zu tun haben, zum Beispiel Angstzustände, Depressionen, Müdigkeit und Schlafstörungen.

Links:

www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Morbus%20Parkinson

 

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