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Genetischer Morbus Parkinson könnte mit Serotoninmangel beginnen

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London – Die ersten Veränderungen beim Morbus Parkinson treten offenbar nicht, wie allgemein angenommen, in dopaminergen Neuronen, sondern im serotonergen System auf. Darauf deutet eine Studie an Menschen mit einer erblichen Form der Erkrankung hin. Die Publikation in Lancet Neurology (2019; doi: 10.1016/S1474-4422(19)30140-1) könnte die Früherkennung der degenerativen Hirnerkrankung erleichtern. Etwa 5 bis 10 % der Parkinsonerkrankungen haben eine genetische Ursache. Besonders gefährdet sind Menschen mit Mutationen im SNCA-Gen. Es enthält den Bauplan für das Protein alpha-Synuclein, der Hauptkomponente der Lewy-Körper, die sich beim Morbus Parkinson in vielen Nervenzellen nachweisen lassen.

Link:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104061/Genetischer-Morbus-Parkinson-koennte-mit-Serotonin-Mangel-beginnen?rt=d7a2ba931b3e4d3d3cf4f212dcbaa35b

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