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Ein Schimmelpilz dominiert die eukaryotische Stuhlmikrobiota bei Parkinson Patienten

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Eine Studie der Hochschule Furtwangen legt erstmals einen Zusammenhang zwischen Morbus Parkinson und der eukaryotischen Mikrobiota im Darm nahe.

Morbus Parkinson zeichnet sich durch einen langsam fortschreitenden Verlust von Nervenzellen in bestimmten Hirnarealen aus. Noch ist die Krankheit unheilbar und über die genauen Ursachen herrscht Unklarheit. Der Dopamin-Mangel im Gehirn ist ursächlich nur in der Anfangsphase der Krankheit ansatzweise beherrschbar. Mit Grundlagenforschung wird versucht, dem Rätsel Parkinson auf die Spur zu kommen. Dabei rückt zunehmend auch die Mikrobiota, so nennt man die mikrobiellen Gemeinschaften, im Darm in den Fokus. Zumindest bei einigen Betroffenen scheint die Krankheit im Darm sogar ihren Ursprung zu haben. Symptome wie Darmträgheit, Verstopfung oder andere intestinale Motilitätsstörungen zeigen sich hier bereits Jahre vor den klassischen Bewegungsstörungen.

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