Junge Parkinsonkranke

Rheinland-Pfalz-Süd

Therapieformen

Geforscht wird viel auf dem Gebiet der Parkinson-Erkrankung, doch eine Methode, die zur Heilung führt, wurde noch nicht gefunden.

Es ist wichtig, dass Sie, eben weil es noch keine Heilung gibt, über die bestehenden therapeutischen Möglichkeiten aufgeklärt sind.

Dabei kommt es vor allem auf die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Arzt an, denn welche therapeutische Maßnahme die erfolgreichste ist, wird immer eine individuelle Entscheidung sein.

Ziel der Behandlung ist immer eine Verringerung der Symptome, die Vermeidung von Begleiterkrankungen und der Erhalt der Lebensqualität.

Eine moderne Parkinson-Therapie kann dies gewährleisten. Sowohl über Medikamente als auch über begleitende Therapiemethoden, wie z. B. Physiotherapie, Logopädie (LSVT, LSVT-BIG), Ergotherapie, Entspannung und Psychotherapie.

„Verständlicherweise hat der junge Patient oftmals überhaupt keine Lust, krankengymnastische Übungen durchzuführen, die er seinen Kräften entsprechend für „Hampelei“ hält.

Dabei wird leider häufig nicht bewusst, dass eben diese krankengymnastischen Übungen dafür da sind, gesunde Zellen des Gehirns, die sich in Ruheposition befinden, statt der erkrankten Zellen in das Netzwerk mit einzubeziehen.“

Prof. Dr. med. A. Henneberg

So finden Sie Hilfe

Viele Kliniken in der Bundesrepublik, akute wie stationäre Reha-Einrichtungen, weisen immer wieder als Behandlungsschwerpunkt die Indikation „Morbus Parkinson“ bzw. „Bewegungsstörungen“ aus.

Damit ist jedoch nicht immer gewährleistet, dass eine den spezifischen Bedürfnissen der Parkinson Patienten und ihrer Angehörigen notwendige Behandlung gewährleistet ist und damit der Erfolg eines Klinikaufenthaltes sichergestellt werden kann.

Die dPV hat daher mit interessierten Einrichtungen eine Kriterien-Liste erstellt, die Merkmale zur Strukturqualität, die Grundlage einer Anerkennung und Zertifizierung von Kliniken als Spezialkliniken durch die dPV definiert. Sie beziehen sich dabei ausdrücklich auf Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, die ein spezielles diagnostisches und therapeutisches Angebot für Parkinson Patienten und artverwandte Krankheiten vorhalten.

Die ambulante Versorgung sowie die Versorgung von Parkinson Patienten in neurologischen Fachabteilungen anderer Krankenhäuser bleiben hiervon unberücksichtigt.

Das Zertifikat wird für drei Jahre von der dPV erteilt und kann auf Antrag der jeweiligen Einrichtung und erneuter Überprüfung jeweils für drei Jahre verlängert werden.

Nähere Einzelheiten hinsichtlich der Zertifizierung können gerne bei der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. erfragt werden.

Wenn Sie wissen möchten, ob sich in Ihrer Umgebung eine Fachklinik, ein Neurologe, Physiotherapeut oder ein anderer Behandler befindet, dann klicken Sie einfach auf diesen Link:

Hilfe finden mit der Umkreissuche

 

Für den Fall, dass Sie einen stationären Aufenthalt in einer Fachklinik planen, haben wir für Sie eine Checkliste erstellt. Hier können Sie abhaken, ob Sie alles dabei haben, was wesentlich ist.

Klinik-Checkliste