Junge Parkinsonkranke

Rheinland-Pfalz-Süd

Partnerschaft auf dem Prüfstand

Ob man will oder nicht – durch die Diagnose Parkinson verändert sich nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das der Menschen in Ihrem jeweiligen Umfeld. Zwischenmenschliche Beziehungen stehen auf dem Prüfstand, insbesondere Partnerschaften. Sowohl die Symptome, als auch die daraus erwachsenden Folgen, wie beispielsweise Depressionen, führen in einer Beziehung oft zu Problemen.

Der bzw. die Betroffene empfindet sich häufig als unattraktiv, hat Versagens- und Verlustängste oder zieht sich zurück. Ein Katalysator für die oftmals bereits vorhandenen Partnerschaftsprobleme, aber auch intakte Beziehungen können aus der Bahn geworfen werden. Auch die veränderte Rollenverteilung kann zu einem schwerwiegenden Problem werden. In solchen Situationen sind vor allem die Stärken einer Partnerschaft gefragt.

Liebe und Zuwendung gibt es nicht auf Rezept – umso wichtiger ist der Rückhalt, den der Partner bzw. die Partnerin geben kann.

Dabei kann auch eine Paartherapie helfen.

Was Sie tun können um maßgeblich Einfluss auf eine gute Partnerschaft zu nehmen ist offen Ihrem Partner gegenüberzutreten.

Denn um Probleme zu lösen, müssen sie zunächst erkannt und dann aber auch angesprochen werden.

Zu lernen, die Erkrankung Morbus Parkinson in unser Leben zu integrieren, dabei half mir die Selbsthilfegruppe. Als Angehörige lebe ich auch mit Parkinson. Für mich war wichtig, Wissen über die Erkrankung und ihre Therapiemöglichkeiten zu erwerben und für meine Lebenssituation einzuordnen. Vor der Zukunft habe ich jetzt keine Angst mehr!

Leni Rosenberg