Junge Parkinsonkranke

Rheinland-Pfalz-Süd

Der erste Schock – die Diagnose

Zunächst ist die Diagnose Parkinson ein echter Schock – vor allem, wenn man diese, so wie Sie, in jungen Jahren erhält. Das fehlende Wissen darüber, was im eigenen Körper vorgeht kann sehr verunsichernd sein.

Neurotransmitter, Substantia nigra, Dopamin? Nie gehört ... Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich einen umfassenden Überblick über die Krankheit und die möglichen Therapieformen verschaffen.

Denn nicht nur die Früherkennung, sondern auch ein sofortiger Therapiebeginn kann Ihnen helfen, trotz der Krankheit Ihr bisheriges Leben weitgehend unbeeinträchtigt fortzuführen.

Auch wenn Sie die Diagnose zunächst noch weit von sich schieben möchten, ist es wichtig, sich Schritt für Schritt mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.

Sowohl, was die medizinischen Fragen angeht, als auch, welche Bedeutung Parkinson für Ihr Leben, Ihre Familie und Ihr Umfeld haben kann.

„Anfangs habe ich mich als Opfer gesehen. Nach der Diagnose fiel ich in ein tiefes Loch. Mit Parkinson leben zu lernen heißt, in vieler Hinsicht einen Neuanfang zu wagen. Mit der Unterstützung der Selbsthilfegruppe fand ich den Weg aus der Krise!”

Timo Lehmann