Junge Parkinsonkranke

Rheinland-Pfalz-Süd

Parkinson · Die Krankheit

Jeder Laie, der den Begriff Parkinson hört, sieht vor seinem inneren Auge einen zitternden, älteren Menschen.

Doch die Vorstellung von Parkinson als Schüttellähmung ist trotz ihrer weiten Verbreitung in der Bevölkerung ein Irrglaube.

Die Symptome sind viel weit reichender und bedürfen im Vorfeld der Diagnose einer genauen Beobachtung und Untersuchung.

Nicht jeder Mensch, der an chronischem Zittern leidet, hat zwangsläufig Parkinson. Und auch der Umkehrschluss ist falsch – nicht jeden Menschen mit Parkinson kann man an ständigem Zittern erkennen.

Ein weiterer Trugschluss besteht darin, dass Parkinson nur bei älteren Menschen auftreten kann.

Um auch jungen Betroffenen die Chance zu geben, durch Früherkennung ein weitgehend normales Leben führen zu können, müssen diese Irrtümer aus den Köpfen verschwinden.

Immerhin leben in Deutschland zurzeit ungefähr 30.000 Menschen, die vor ihrem 40. Lebensjahr erfahren haben, dass sie an Parkinson erkrankt sind!

Früherkennungs-Check

Bereits 1817 beschrieb James Parkinson erstmals Symptome der später nach ihm benannten Krankheit. Heute ist Parkinson eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

200 Jahre nach der Feststellung dieses Krankheitsbildes wissen wir immer noch nicht genau um die Ursache des Morbus Parkinson, obwohl intensive Forschung betrieben wird. Sicher ist nur, dass es jeden treffen kann, unabhängig von Vitalität, Intellekt und Status des Menschen.

James Parkinson