Junge Parkinsonkranke

Rheinland-Pfalz-Süd

03.11.2017 11:52 Uhr

Warum Parkinson-Kranke schlecht riechen

Anatomische Veränderungen im Riechkolben von Parkinson-Patienten sind offensichtlich ursächlich für den frühen Verlust des Geruchssinns. Das haben Forscher jetzt herausgefunden.

Bei an Morbus Parkinson Erkrankten geht ein vollständiger Verlust des Geruchssinns oder auch ein verminderter Geruchssinn häufig den bekannteren Beeinträchtigungen des Nervensystems einige Jahre voraus.

Ein nachlassender Geruchssinn komme bei über 90% der Patienten im Anfangsstadium vor, erinnert Professor Maurice Curtis der University of Auckland, einer der Autoren der in der Fachzeitschrift "Brain" (doi.org/10.1093/brain/awx208) publizierten Studie.

Die Erforschung des Mikrobioms liegt im Trend: Nun fanden Mediziner heraus, dass durch den Einfluss von Bakterien einige Medikamente wirkungslos bleiben. Insbesondere bei Krebstherapien kann das schwerwiegende Folgen haben.